Woche 3 (26. März bis 2. April): Nächstenliebe

Nächstenliebe – das war ein schweres Thema! Aber einfache Themen sind ja langweilig, gell? Ich bin schwer beeindruckt von Euren Sicht- und Denkweisen. Seht selbst: so viele unterschiedliche Ideen, so viele Umsetzungen, so viele berührende Bilder. Vielen Dank dafür! Und weil die Bilder für sich selbst sprechen, will ich gar nicht viel dazu schreiben, sondern Euch und Eure Fotos sprechen lassen.

 

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Aileen Stickelbrucks: Pilger aus ganz Mexiko laufen mit Blumengestecken zur Basílica de la Virgen de Guadalupe in Mexico City, der Kirche der dunkelhäutigen Jungfrau Maria. Dem Glauben nach umarmt sie die neuen amerikanischen Völker, ganz im Sinne der Nächstenliebe. ISO 100, ƒ/6.3, 1/250

 

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Alena: Die Nordsee – meine Nächstenliebe! 1/800 f10, ISO 200, 105 mm.
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Andrea Gottowik: Thema Nächstenliebe ist gar nicht so einfach…. da kam mir die Idee, als meine Tochter mit Opa die Hasen streicheln ging… Daten: ISO 1250 (es war im Stall), Blende 2.8 und 1/125 Belichtung.
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Andrea Mühleck: ISO 100/Blende 2,8/Verschlusszeit 1/2000; Das Foto ist bereits vor 3 Wochen entstanden, es kommt daher aus meinem Archiv. Ich hatte ursprünglich eine schöne Farbkombination entdeckt, als ein Mann hinter den Scheiben entlanglief. Da ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden war, habe ich auf dem Rückweg meine Mutter gebeten, ins Fenster zu schauen, da ich das Foto wiederholen wollte. Nach kurzem Warten kam ein weiterer Mann vorbei, der perfekt ins Bild passt. Die Farbkombi passte nicht mehr, in sw gefiel mir die Story.
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Andrea Rihl: Lange durch die Stadt gestreift auf der Suche nach einer vielleicht österlich-besinnlichen Umsetzung des Themas „Nächstenliebe“. Letztendlich ist es dann doch bei dieser Aufnahme vom ersten Tag geblieben, weil dieses Objekt aus einem Devotionalienladen viele Fragen aufwirft, die vermutlich nicht nur mich zur Zeit beschäftigen. Technik: Ich habe lange probiert, bis ich eine Position gefunden hatte, in der das ziemlich kleine Objekt im relativ dunklen Schaufenster mit seiner spiegelnden Scheibe einigermaßen gut fotografiert werden konnte. Vermutlich hätte ein Polfilter geholfen, den habe ich aber noch nicht. Ansonsten: 1/250 f/6,3 184mm ISO 1250
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Anette Göttlicher: Ja, es ist ein bisschen naheliegend. Aber die Geschichte geht so: Hier in München kennen wir auf unseren täglichen Wegen zwei Bettler, denen wir wechselweise jeden Tag einen Euro geben. Man kennt sich und verabschiedet sich mit Handschlag. Deswegen wollte mein Kleiner in Rom diesem Obdachlosen, an dem wir schon vorbeigegangen waren, auch einen Euro geben und lief extra noch einmal zu ihm zurück. Fuji X100T, 23mm, ISO 200, f2.0, 1/400s.
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Annette Binder: Sie liebt ihn jetzt schon abgöttisch, will für ihn da sein, ihn beschützen und ihn liebevoll in ihrer kindlichen Sprache beruhigen. Liebe aber auch Nächstenliebe, schon mit 1 1/2 Jahren die sie auf dieser Welt ist, zu verschenken ist ein großes Glück für den kleinen Mann (4 Monate). Es war wirklich toll dieses Bild heute machen zu dürfen und wunderbar diese (Nächsten)liebe mitzuerleben. Canon 700D, ISO 1600, Festbrennweite 50mm, f4,0, 1/80sek. sw Bearbeitung
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Ann Lang: Das Bild ist an der Wittelsbacher Brücke in München entstanden. Seit Jahren ist die Brücke dafür bekannt, dass dort Obdachlose wohnen. Immer wieder wird das Lager geräumt, aber im Winter dürfen die Jungs dort das Lager behalten. Für mich ist dieser Ort immer wieder eine Herausforderung: um auf dem Isarweg zu gehen, muss man mitten durch das „Wohnzimmer“ der Obdachlosen. Aber nicht nur mich scheint er zu berühren: die meisten Spaziergänger oder Jogger werden diese paar Meter an den Betten vorbei ein wenig nachdenklicher und ruhiger. Es ist auf der einen Seite sehr „intim“ an schlafenden Personen vorbeizugehen und andererseits stellt es unsere Nächstenliebe doch in Frage: wie ist sowas mitten in München möglich? Wir bringen jedes Jahr zu Weihnachten Plätzchen und Glühwein runter. Wenn wir backen, bringen wir oft ein Stück Kuchen runter. Es wird immer sehr dankbar angenommen und wir haben so schon viele tolle Menschen getroffen, die durch Schicksalsschläge auf der Straße gelandet sind. Und doch frage ich mich jedese Mal beim Spaziergang durch das Wohnzimmer der Obdachlosen: reicht unsere Nächstenliebe aus? Wenn alle Nächstenliebe zeigen würden, gäbe es dann diese Wohnzimmer überhaupt noch? Für mich war diese Woche das Thema wunderschön, aber sehr schwer umzusetzen ohne Klischees einfach zu bedienen. Als ich aber die Idee hatte, war mir klar, dass ich diesen Ort unbedingt fotografieren will. Technisch war es eine große Herausforderung mal wieder, da ich nur einen Tag hatte, an dem ich zu diesem Ort gehen konnte und die Lichtverhältnisse sehr schwierig waren. Um so glücklicher bin ich mit dem Ergebnis. Und um so happier bin ich an dieser Challenge teilzunehmen: ich wachse über mich hinaus. Über Kritik und weitere Ideen was man besser machen hätte können, wäre ich sehr dankbar. Exif: ISO 800, f5,6, 1/20
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Barbara Krekeler – die Photographin: Canon EOS 70D – 50mm Festbrennweite – f1,8 – 1/160 – ISO 640 An Ostern gab es einiges an Süssigkeiten und zum Glück wurde auch geteilt.
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Barbara Leierseder: Sprachpatin für Flüchtlinge. Hilfe beim Deutsch lernen und Anwenden im Alltag. Panasonic DMC-FZ 150, ISO 250, BW 4,5
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Brae Talon: Nächstenliebe. Noch nie hatte ich so viel Liebe für jemanden empfunden wie für den Sohn. Und mit dieser Liebe entstand in mir ein ganz neues Menschenverständnis. Viel mehr wohlwollen.
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Christian Fischer: Ein Thema was mich etwas ans Überlegen gebracht hat. Aber dann fiel mir der Ort ein, an dem Nächstenliebe damals und ihre heutige Variante dicht beisammen stehen. EOS 700D, 1/50 bei f/22, ISO 1600. Lightroom
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Christian Scheja: Schwupps, schon ist Freitag. Mir ist die Schlagzeile hier schon am letzten Wochenende aufgefallen aber ich hab gehofft, mir fällt noch etwas besseres ein. Zum Foto: Fotographisch nicht wirklich anspruchsvoll, aber inhaltlich passend, finde ich. Die Kirche predigt Nächstenliebe, aber wenn ein Priester seine Nächste liebt, isses auch nicht recht. Sigma DP2m, f2.8, der Rest auf Auto
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Daniela Mildner: Das Thema hat mich die ganze Woche beschäftigt, doch erst am Wochenende ein passendes Motiv gefunden. Das ok zur Verwendung habe ich leider erst heute bekommen.
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Doris Gmeiner: Ich hatte viele Ideen zu diesem Thema, aber in dieser Woche leider keine Zeit, meine Kamera in die Hand zu nehmen und sie umzusetzen. So entstand heute ganz spontan dieses Bild mit unserer kleinen Candys. Sie ist mit 8 Monaten unser jüngstes Familienmitglied . Candys genießt ihre Streicheleinheiten und belohnt uns mit einem lauten Schnurren!! Blende: 6.3 | Zeit: 1/650 | Brennweite 30mm | ISO 200
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Heidi Ries: Zum Thema Nächstenliebe hat mir dieses heute ganz spontan entstandene Bild am besten gefallen. Der Oma sieht man die Freude mit ihrem Enkelkind an, obwohl sie gar nicht so gut zu sehen ist. Die Fakten: ISO 640, Blende f/2,0, Verschlusszeit 1/500, 23mm (Kleinbildformat)
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Jan Müsebeck: Naechstenliebe – ein Besuch im Buddha Tooth Relic Temple & Museum Chinatown Singapore. Die Herausforderung war, sich so zu platzieren und über einen längeren Zeitraum ruhig zu verharren, dass man die betenden Personen und ihre Gebete nicht stört und auch gar nicht mehr als fotografierender wahrgenommen wird. ISO 100 f/1.7 1/50sec
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Jasmin: … kein einfaches Thema bzw. nicht leicht umzusetzen. Also habe ich mal mein Archiv durchforstet und geschaut, was dazu passen könnte. Ich nehme Euch mal mit nach Paris in das Jahr 2012 in den „Louvre“, wo wir (eine Freundin & ich) diese Skulptur entdeckt und lieben gelernt haben. Wir sind extra noch ein 2.Mal in das Museum gegangen, damit wir das super schöne Objekt ohne Menschenmassen nachts fotografieren konnten. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich leider nicht mehr weiß, um was genau für ein Kunstobjekt/Künstler es sich handelt. Kann jemand helfen/ weiß es jemand spontan? Canon EOS 600D, Brennweite 24mm, ohne Blitz, 1/13s, f 5, Iso 3200 Bildbearbeitung (google Picasa, Holga)
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Judith Radler: Nächstenliebe, ein wirklich tolles Thema. Was gibt es schöneres als jemandem etwas Gutes zu tun. Egal ob Tier, Mensch, innerhalb der Familie oder unserer Umwelt. Sei es durch Taten, materiell oder einfach nur durch ein Lachen. Die Idee zu dem Bild kam mir durch eine Zeitschrift (und unsere restlichen Ostereier;-)), in der ich das Zitat „Ohne Liebe zu sich selbst ist auch die Nächstenliebe unmöglich“ gelesen hatte. Auch wenn ich nicht glaube dass die Nächstenliebe „unmöglich“ ist, denn ein kleines bisschen und sei es nur ein Lachen kann jeder (sogar ein Osterei) geben. Dennoch denke ich, dass es sehr wichtig ist sich selbst manchmal nicht zu vergessen, nicht ganz so streng mit sich zu sein und sich hin und wieder etwas Gutes zu tun um wieder GEBEN zu können. Daten: Sony@55, ISO 1600, f14, 1/20
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Jürgen Sperl: Nächstenliebe: Der anstehende Urlaub und der Zeitdruck davor haben mich dazu veranlasst, für die Woche 3 dieses Bild einzustellen, das heute morgen entstanden ist. Mehr Zufallstreffer, nicht geplant, nicht gestellt. Wie komme ich dazu? Um die Ecke gedacht, ist Nächstenliebe das wichtigste Gebot und Ostern das wichtigste Fest der Christen. Und da unser Jüngster heute vom Osterhasen ein Freundebuch bekommen hat und seiner Freude darüber so Ausdruck verlieh, möchte ich das mit Euch teilen. Die technischen Daten: Nikon D3, Nikkor 24-70, Zeitautomatik, Blende 1:2,8, ISO 400, 1/4000s, Brennweite 58mm, RAW-Format, bearbeitet mit Capture NX 2, die Tiefen mit etwas Fade-Effekt – von Anette gelernt – rausgenommen, Augenpartie leicht aufgehellt, leicht nachgeschärft, Farbsättigung etwas zurückgenommen, das wars.
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Julia Unger: Caritas – Nächstenliebe… Gerade in letzter Zeit beschleicht mich häufig das Gefühl, dass der Lack ein bisschen ab ist bei den Menschen und der Nächstenliebe….
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Jutta Sixt:
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Katharina „Beli“ Röhl: Na, vielleicht mach ich’s auch zu einem Selbstportraitprojekt für mich. Mal schauen. 😉 Nächstenliebe… liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ohne dem wird die ganze Sache sehr schwierig. Ich habe mich bewusst zentriert, links die helle Seite, der sichtbare Frühling und rechts die Dunkle, in welcher er noch etwas unter geht, um zu zeigen, dass Nächstenliebe auch bei uns/durch uns aus Angst und Wut wieder Liebe und Mitgefühl machen kann. f/1,4, 1/2000s, 100 ISO, 50mm
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Kathi Moltz: Der Blick meiner Tochter, wie sie einer Freundin einen Sandkuchen schenkt und diese sich darüber freut! 50mm ; 1/1250; ISO 100; 1,8 F
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Klaus Spindler: Das Foto entstand spontan. Mit Blick aus dem Fenster sah wie eine ältere Dame sich wohl am Auge verletzte. Ein hilfsbereiter Herr sorgte sich sofort um die Frau. Hilfsbereitschaft oder Nächstenliebe? Denke eher das Letztere. oder? NÄCHSTENLIEBE ein schwieriges Thema um es fotografisch festzuhalten. Aber darin liegt hier die Herausforderung. Freu mich auf mehr… 35mm ISO 400 – f/7.1 – 1/180 Sek.
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Louise van der Meij: iso500, S1/60, F3,5 Vater und Tochter haben Zeit füreinander. Die Hände verbinden nicht nur, es ist auch Vertrauen, Liebe, bedingungslos, für immer.
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Marion Huber: Zum Thema Nächstenliebe ist mir gar nicht so recht eingefallen, wie man dass so wirklich darstellen soll. Deshalb habe ich nun meine zwei Katzen fotografiert. Ich liebe die beiden über alles. Und bei den beiden vergeht auch kein Tag, an dem sie nicht ausgiebig miteinander kuscheln. 1/20 Sek. f/3,5 38 mm ISO 640
Version 2
Marion Wunderlich: Auch und vielleicht gerade weil das Sozialsystem in den USA in vielen Dingen zu wünschen übrig lässt, bin ich immer wieder überrascht, wieviel hier innerhalb der Bevölkerung freiwillig, ohne dass es einem jemand vorschreibt, für andere getan wird. Sei es bei Sportveranstaltungen für einen guten Zweck – ja sogar schon im Kindergarten, beim Sammeln von Feuerwehrleuten bei Autofahrern direkt an Straßenkreuzungen oder Spenden an der Kasse im Supermarkt, ein Kleeblatt pro Spende. Solange es einem keiner vorschreibt, Ist man für die anderen da. Eigentlich selbstverständlich und doch eine ganz neue Perspektive und vielleicht auch der Grund, warum das System so ist wie es ist. ISO 400 23mm f2 1/100
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Mario Schmidt: Nächstenliebe. Menschen helfen, Menschen lieben. Hände helfen uns zu kommunizieren ohne zu sprechen. Technik: Fuji X-T1 – 1/125s – f2.0 – ISO400 – 35mm (53mm KB)
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Marit Peters: Die Hand ist für mich ein Symbol der Nächstenliebe –jemandem die Hand zur Hilfe reichen oder so wie hier: einer hilfsbedürftigen Person etwas geben – so ist diese Bildidee entstanden. Kameradaten: f 1,8 – 1/1250 sec – 45 mm – ISO 200
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Petra Simon: leider kann ich nur ein Foto aus meinem Archiv zeigen, da ich momentan einen gebrochenen Zeh habe und nur beschwerlich auf „Fotosafari gehen kann“ … dieses Foto entstand in Paris. Eine obdachlose Frau füttert ein ebenso obdachloses Kätzchen. Ob es sich wirklich um Nächstenliebe handelt oder ob es eine Betteltaktik ist, kann ich von dieser Stelle nicht beurteilen, aber ich finde das Foto einfach rührend. – Exifs: F 5,6 – 1/250 – ISO 400 – 72mm
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Saskia Vledder: Nächstenliebe ist für mich einander respektieren können egal welche Hautfarbe oder Glauben der andere hat. Miteinander leben in Frieden. Foto auf dem Dappermarkt –Amsterdam Holland Canon EOS 1000/D ISO 200 28mm 1/250
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Signe Faber:
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Silke Jegodzinski: Nächstenliebe auch zwischen Tieren? Seehunde und Möwe auf der Düne zur Insel Helgoland. Kaum zu glauben dass hier wirklich überall am Strand diese Tiere liegen. Nikon D60/ 1/1000s f/6.3 ISO200. Kein leichtes Thema.
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Stefanie Müller: Diese Woche war das Thema gar nicht so einfach. Doch dann kam mir die Idee Nächstenliebe anhand einer stillenden Mutti zu zeigen. Umsetzung war jedoch nicht ganz so einfach, dies ist das einzige Bild aus der Serie welches noch am besten gelungen war. EXIF Daten: 50mm, ISO 200, f 5,6, 1/10
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Susanne Heimroth: Eine Hand ist für mich das Sinnbild für Nächstenliebe. Ich kann sie jemanden reichen der Hilfe benötigt, kann mit ihr helfen oder durch eine Berührung einfach nur das Gefühl vermitteln – du bist mir nicht egal. F2,5, 1/50sec, ISO 640 50mm
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Tanja Griesenauer: Nächstenliebe zeigt sich in vielen Facetten, hier z.B. wie die Oma ihrem Enkelkind die Nase putzt. Zu den Aufnahmedaten: aufgenommen mit meiner Sony Alpha 77V, Objektiv Sigma 18-250 mm, Iso 400, 1/1000 Sek. f/5,6 50 mm
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Tanja Münnich: 35 mm, f 4,0, 1/400, ISO 100 Das Thema ist mir nicht leicht gefallen. Natürlich habe ich auch als erstes an den Bettler in der City gedacht. Nicht unbedingt Mangel an Ideen war das Problem, aber im Urlaub an der Nordsee auf einer kleinen, netten Urlauberinsel waren viele naheliegende Ideen kaum umzusetzen. Bei einem Streifzug durch die Dünen habe ich auf dem kleinen Dünenfriedhof diese Gedenkstätte entdeckt. Die Symmetrie, das Licht, die unwahrscheinliche Ruhe und Atmosphäre des Ortes haben mich fasziniert. Das Nebeneinander von schrecklicher Vergangenheit und und empathischem Gedenken in der Gegenwart, die liebevoll gepflegte Anlage und die noch nicht ganz verblühte Rose – auch eine Art von Nächstenliebe…
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Tina Würzburger: heute musste es schnell gehen….noch kein bild hochgeladen… morgen hat meine tochter flori kommunion und alles steht kopf… mama was gibts zu essen – was schnelles mädels ! …gut wir warten… ok… heute ohne technische details… 😉
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Ulrike Steiner: Diese Woche hatte ich wirklich Probleme – es war für mich sehr schwer etwas zu finden. Ewig habe ich herum gesucht und überlegt und irgendwann hat mein Freund dann gemeint: „Fotografier doch eine Kirche, die ist der Inbegriff von Nächstenliebe!“ – und das hat mich dann auf DIE Idee gebracht: am Stephansdom ist in der Mauer diese Nummer eingeritzt (mittlerweile unter einer Glasscheibe geschützt) – ein Symbol für die österreichischen Widerstandskämpfer während des 2ten Weltkrieges. Die mutigen Menschen, die sich gegen den Nationalsozialismus aufgelehnt haben, bedeutet für mich „Nächstenliebe“! Die 5 steht für „E“, also steht hier: OE, und das ist das Kürzel für Österreich
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Verena Gliese: Mein Foto zeigt kein Motiv, in dem (gelebte) Nächstenliebe unmittelbar zum Ausdruck kommt. Das Bild soll vielmehr symbolisieren, dass die (Strahl-)kraft der Nächstenliebe auch in den dunkelsten Zeiten zu uns durchscheint – wie durch dieses herzförmige Loch in der Keramikform. f 3,2 – 1/40 Sek. – ISO 800
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Werner Freese: Meine Katze auf neuen Schlafplatz in der Sonne, F11 1/200 ISO 200 55mm
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Sylvia Armbruster: „Papa der Packesel“ Beim Familienausflug wollte unser Kleinster nicht mehr mit dem Laufrad fahren und so musste Papa das Laufrad eine ganze Weile tragen. Blende F/5, ISO 100
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Susanne Terhoeven: Nächstenliebe? Das Thema ist ganz schön anspruchsvoll. Mir ist dann auch noch die Zeit davongelaufen, so dass ich eines meiner Lieblingsbilder aus dem Portfolio genommen habe. Aufgenommen wurde das in Südafrika, Kapstadt an der CampsBay. Für mich ist dieses Bild eine Erinnerung an die Menschen vor Ort. Es hat mich Beeindruckt, welch eine „glückliche“ Ausstrahlung die Menschen haben, auch wenn sie nichts oder nur wenig besitzen. Es wurde immer gelächelt und das war ehrlich gemeint.
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Katrin: Mein Bild zeigt meine Mama und meinen ältesten Sohn. Er kommt nach der Schule an seinem 12. Geburtstag zum Mittagessen nach Hause. Sie herzt ihn. Seiner Körperhaltung nach, weiß er nicht so recht, ober er es zulassen soll oder nicht. Die Augen jedoch zeigen, dass er es sichtlich genießt.
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Woche 2 (19. bis 26. März): Durch was durch

Das Thema der zweiten Woche war etwas einfacher, ließ aber genügend Spielraum. Durch was durch, das kann eine Technik sein oder ein Inhalt, auch im übertragenen Sinne. So war’s gedacht, und meine Rechnung ging auf, Ihr habt wunderbare Bilder eingeschickt, die Geschichten erzählen.

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Alena

Einfach durch Wasser. 1/25s-f/4.5, ISO 3200, 40mm Gefällt mir, weil es so abstrakt aussieht.

 

 

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Alexandra Breuer

Unser Eichhörchenbeobachtungsposten! Es besucht uns täglich! Nikon D90

 

 

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Andrea Gottowik

Daten: f 3.2, 85 mm Festbrennweite, 1/640 s. Es war Frühlingsanfang. Die Sonne schien. Wir fuhren zum Meer. Wir wohnen am Meer :). Meine Tochter liebt es, im Sand zu spielen. Da hab ich die Chance genutzt, durch die Dünen zu fotografieren, was man hier noch leicht sieht … durch die Dünen durch … Ich liebe solche Aufnahme, wo man die Natur ins Foto miteinbezieht.

 

 

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Andrea Rihl

Schnörkel hinter Schnörkeln – Hof im Bayerischen Nationalmuseum, München. ISO 100, 70mm, f5,6, 1/500.

Bei meiner sonntäglichen Fotofahrradtour entstanden. Viele der Durchblicke, die ich von früheren Streifzügen im Kopf hatte, haben nicht mehr oder noch nicht wieder funktioniert. Nicht mehr, weil in München gerade ganz viele Baustellen im Bild sind, noch nicht, weil sich der Frühling mit seinen schönen Aussichten leider noch sehr in Grenzen hält. In die Kiste mit den Archivbildern wollte ich nicht greifen, also gibt es nur Stein und Metall zu sehen. Es stand noch eine weitere Aufnahme zur Debatte, in der das verrostete Regenrohr vom Gitter verdeckt war, aber ich finde das Bild mit diesem Störfaktor interessanter. Erst am Computer ist mir aufgefallen, dass es in der Laibung des Bogens rechts noch einen interessanten Schatten gibt, aus dem hätte man vielleicht auch noch etwas komponieren können.
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Andrea Triebe

Und ganz schnell ist alles anders … Pläne werden durcheinander geworfen und Energie und Zeit muss anders periodisiert werden …. Mein Vater ist nach kurzer, schwerer Krankheit diese Woche gestorben. Dieses Bild ist für mich eine kleine Auszeit. Die Tulpen meiner Freundin tun wohl …

 

 

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Anette Göttlicher

Fuji X100T, 23mm Festbrennweite, f 4.0, 1/400s, ISO 200. Mir gefiel die Wiederholung des Orangeton und der Kontrast zwischen Moderne und Antike. Außerdem die Beobachtungssituation durch das Guckloch. 

 

 

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Anja Schröder

ISO 200, Blende F 2,8, Brennweite 50 mm, Belichtungszeit 1/4000s Der Wollfaden muss durch das Nadelöhr.

Anette: Gefällt mir sehr gut – denn nicht nur der Wollfaden muss durch das Nadelöhr, die Nadel auch durch den Stoff.

 

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Akki Gericke

Nicht sehr um die Ecke gedacht. Aber durch was durch. Aus meinem Fotoarchiv hätte ich sofort fünf passende Fotos rausfischen können. Aber das ist ja nicht die Challenge 🙂 Blende passend zum Abendlicht. Der leidige Ohrwurm zur Fotorunde war „Durch den Monsun“ von Tokyo Hotel, aua 😀 Kamera: Fuji X100s 😉

ISO 250, f16, 1/250, 23mm
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Annette Binder

Die Natur, mal durch die Lupe wahrnehmen und kleine Details entdecken, die im Alltag häufig übersehen werden. Canon EOS 700D, ISO 100, Festbrennweite 50mm, f/ 3,2 und 1/400 sek.

 

 

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Ann Lang

„Durch was durch“ – ein Blick durch das Schlüsselloch mit Ausblick auf das Osterfest. Makaber? Vielleicht ein bisschen. Aber lustig. Für mich war diese Woche eine spannende Herausforderung, da ich so „gestellte“ Fotos normalerweise nicht mache. Ich musste sehr lachen, weil jemand anderer genau das Gegenteil sagte bei ihrem Bild. Ich fand es angenehm, mal in Ruhe das Bild zu „komponieren“ – und habe gemerkt, dass ich viel zu ungeduldig dafür bin. Sonst höre ich viel mehr auf mein „Bauchgefühl“. Technisch war es spannend für mich mit ISO, Blende und Brennweite rumzuspielen. Vor allem wegen dem Gegenlicht. Ich so dankbar für diese Challenge, denn so bekomme ich immer mehr Ideen, rumzuspielen. Exif: ISO 800, f2,8, 1/1250

Anette: Ich mag es, dass man zweimal hinsehen muss, um zu erkennen, was da passiert 🙂

 

 

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Barbara Krekeler – die photographin

Canon EOS 70d, 50mm Festbrennweite, ISO 1250, f/2,2, 1/200 – Mitte der Woche kam ein Paket mit Luftpolsterfolie und die Idee war geboren. Leider hatte ich dann den Feiertag heute völlig vergessen und habe es leider erst jetzt geschafft ein Bild zu machen. Der Osterstrauch mit einer Lampe durch die Luftpolsterfolie. Hat noch jemand das Bedürfnis jetzt ein wenig zu knallen?

 

 

Hafen durch den Spiegel auf dem Fischerboot
Barbara Leierseder

Jetzt muss ich noch eines meiner Bilder aus der letzten Woche nehmen. Als hätte ich das Thema vorausgeahnt…. Das Bild ist mit dem Iphone gemacht auf einem Fischerboot in Vietnam. Dort gab es diesen Spiegel für die Angestellten für die Morgentoilette nach dem Fischen. Oben ist die Crew auf einem Foto beim Feiern. Das Foto zeigt den Hafen durch den Spiegel durch. In meinen Augen eine wunderbare Kombi mit vielen Details des liebevollen Blicks auf den harten Alltags dieser Männer und auf ihren Heimathafen. Auf meine Frage, ob ich auf dem Boot fotografieren darf, wurde ich zuerst begeistert eingeladen und dann mit einem heftigen Lachen und ungläubigen Kopfschütteln bedacht. Das war eine sehr lustige Situation.

 

 

collioure - royal enfield behind grid
Bernd Zimmermann

Heimlich träume ich oft davon, mir ein Motorrad anzuschaffen. Bei der letzten Gelegenheit, diesen Traum umzusetzen, habe ich mich dann aber doch für eine neue Kamera und gute Linsen entschieden. Dieses Foto ist in Südfrankreich im Ort Collioure entstanden. Und genau heute, am sonnigen Ostersamstag kommen bei der Suche nach „durch etwas hindurch“ an dieser Stelle die Träume zurück. Aufgenommen mit meiner kleinen Fujifilm X-E2 und dem XF18-55mm Kit-Objektiv (@55mm f/8 1/320 ISO 400). Die große DSLR hat es schwer, mit auf Reisen genommen zu werden.

 

 

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Bettina Linger

Etliche Ideen und Motive hatte ich bereits, nur nicht die Kamera dabei. Nun sind wir bei meinen Schwiegereltern im Elsass. Bei einem Spaziergang durchs Dorf mit unserem Jüngsten entstanden ein paar schöne Fotos. Aufgenommen habe ich es mit meiner Canon Eos700d, AV-Modus, ISO 100, f2.0, 1/800. 

 

 

Birgit Rainer
Birgit Rainer

Hier ein Blick – durch ein Schlüsselloch durch. Was sich wohl hinter der Türe verbirgt?

Anette: Sehr minimalistisch, low key, aber das Auge ist zu erkennen. Schön!

 

 

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Brae Talon

ISO 100 – 35mm – f 3.2 – 1/40 Das Bild ist zufällig am Samstag schon entstanden. Ich hab den Staub fliegen sehen nach dem mein Sohn Kissen durch den Flur warf. Ich konnte den Staub nicht fotografieren ohne die Sonne abzudecken. So kam das also und es erschien mir perfekt für diese Woche.

 

 

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Carola Metzger

Tolles Thema, viele Ideen, einiges im Archiv, aber das ist ja nicht der Sinn … Shooting im Friseursalon genutzt, et voilà: 5DMIII // 35mm // Prisma // f1.4 // 1/250

 

 

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Carolin Höhlig

…durch einen Zaun, zum Beispiel … nur diesen Moment wollte ich festhalten, die Spannung im Körper, nichts anderes interessiert …

 

 

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Christian Fischer

Nachdem ich die erste Woche ja gleich voll an hohem Anspruch und zu wenig Zeit, die Ideen dann auszuprobieren gescheitert bin, war das diesmal leichter: Diese Unterführung ist im Moment Stadtgespräch hier im Örtchen; die Lokalzeitung hat aus einer höchst repräsentativen Umfrage mit 20 Teilnehmern auf facebook erkannt: Unsere Bürger haben dort ein subjektives Angstgefühl. („Passiert“ ist dort das letzte Mal vor Jahren etwas …) Solche Stimmungsmache ärgert mich und so passt „Durch was durch“ doppelt: Wir müssen durch die Unterführung, ganz selbstverständlich und ich muss mal wieder dadurch, dass unere Zeitung auf facebook billig Stimmung machen will. Technik: Ich habe die EOS 700D bis knapp überm Boden unter das Stativ gehängt, ISO 100, f8,0 und 1 Sekunde belichtet. Mit der 50er Festbrennweite und einem Weitwinkeladapter, die zusammen durchaus immer wieder gern gesehene Perspektiven hinbekommen. Im Lightroom Präsenz, Licht und Schatten angepasst.

 

 

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Christian Scheja

Uff. Was für eine Woche. Keine Zeit gehabt, irgendwie an das Thema zu denken. Hin zur Arbeit, zurück zur Arbeit, und abends war auch immer irgendwas. Und hin zur Arbeit immer mit den ganzen (anderen) Zombies von der U-Bahn durch die Unterführuuhuuuaahh… Ja! Durch was durch! Sigma DP2m, 30mm, ISO100, f2.8, 1/60s

 

 

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Christoph Scheuer

Kamera: Sony SLT-A57 ISO: 100 Blende: 2,8 Verschlusszeit: 1/2 Sekunde Zweite Woche, erstes Bild. Leider habe ich die erste Woche „verpasst“, daher war ich umso gespannter das erste Bild hochzuladen und die anderen tollen Ideen zu sehen. Fantastisch, wie unterschiedlich die herangehensweise hier wieder ist. Zu mir und meinem Bild: Bin 33 und mal mehr mal weniger engagierter Hobbyfotograf. Wie oben schon erwähnt war ich beim ersten Bild leider zu spät dran und auch diesmal wurde es wieder knapp. Also musste eine Idee her die spotan, wenn möglich sogar daheim, ungesetzt werden konnte. Mit einem Stück Papier und einer kleinen Lupe hat es dann schließlich auch geklappt. da ich kein perfekt ausgeleuchtetes Studio besitze musste ich hier und da an ein paar Werten für Helligkeit etc. drehen. Leute, nochmals: ich bin begeistert von den vielen Ideen hier.

Anette: Sehr schöne Idee!

 

 

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Claudia Hang

Ich gehe jeden Tag an der Pinnwand meiner Kollegin Christina vorbei, die in kunstvoller Kleinarbeit dort Stecknadeln jeglicher Größe hortet. Manche sind in Mustern gesteckt, andere wild durcheinander. Sie gehen mit uns durch alle Erinnerungen, die dort hängen. Buchstäblich.

 

 

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Cornelia Renner

Oh oh scharf … Spaghetti Aglio Olio e Peperoncino geht eigentlich immer, wenn man vergessen hat einzukaufen und sonst nichts zuhause hat. Also Nudelwasser aufsetzen und los. Da fiel mir ein, dass mein Sohn die Messer geschliffen hat (eigentlich super!) aber scharfe Chili mit scharfem Messer … das kann ganz schön brennen … Also holte ich doch lieber die Brille raus. Nach dem Motto: Scharfes Messer + Scharfe Chili = scharfe Sicht. Olympus OMD 1, Blende 2.8 und ich habe mich nicht geschnitten 🙂

Anette: Ich mag die Geschichte in diesem Bild. Weil sie sogar ohne die erklärenden Worte funktioniert.

 

 

Daniela Mildner
Daniela Mildner

Typisch ich: mal wieder die ISO auf 800 stehen lassen, nachdem ich am Wochenende im Dunklen fotografiert habe. Schärfe im Anschlag: f1,8, 1/250 mit dem Turnschuhobjektiv 😉 Nachdem mich das Wetter absolut nicht zum Spaziergang einlädt, kam mir die Idee, den Trick mit einer zweiten Linse verkehrt herum an meinen Orchideen auszuprobieren. Mein Arm war fast zu kurz aber dennoch hat mir eins von den zig Testbildern gefallen. Ich hätt’s gern noch bunter, aber ich glaube, das reicht so. Oder was meint Ihr?

Anette: Klasse! Der Blick wird sofort auf die Orchidee gelenkt.

 

 

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Daniela Gmelch

Canon EOS 400D F1.8 1/50sek ISO 100 50mm Schwierig war, den Vordergrund nicht zu unscharf werden zu lassen, so dass er gar nicht mehr erkennbar gewesen wäre.

 

 

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Diane Wippermann

Froschkönig gesucht …

 

 

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Doris Gmeiner

Durch was durch: F7.1, 1/125sec, ISO 200, Festbrennweite 35mm. Dieses Thema ist mir richtig richtig schwer gefallen … Ich hatte zwar zig Ideen … aber irgendwie ging es mir nicht leicht von der Hand . Und dann fiel mir diese Skulptur heute in der Stadt auf … ich bin so oft schon daran vorbeigefahren … ohne dass sie mir näher aufgefallen war. Erst dachte ich es sind herumliegende Baurohre … und dann entstand heute so dieses Bild. das fröhliche GELB mit geschwungenen Linien : in diesem Sinne … euch allen ein frohes Osterfest !! 🙂

Anette: Die Skulptur passt ja perfekt zum Thema. Eventuell hätte ich versucht, mit einer offenen Blende und noch näherem Herangehen die Tiefe durch Unschärfen noch mehr zu betonen, ich bin aber nicht sicher, ob es technisch funktioniert hätte.

 

 

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Elisabeth Hainz

„Durch was durch“-fotografiert in einem wunderschönen Stiegenhaus in der Wiener Innenstadt. Habe ich gestern sehr unerwartet entdeckt und dort etwas Zeit verbracht, der goldene Fackelträger hat mir besonders gefallen. Das Foto ist entstanden mit der Olympus OM-D E-M10 II 25mm f1.8 ISO 1600 1/50

 

 

Eveline Hebeisen
Eveline Hebeiesen

Seljalandfoss, Island

 

 

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Heidi Ries

Mit dem Thema „Durch was durch“ konnte ich sofort etwas anfangen. Es ist sozusagen mein Lieblingsthema. Ob durch Regentropfen auf Fensterscheiben oder Sonnenstrahlen durch Zaunlatten, solche Fotos machen mir großen Spaß. Für das 11-Wochen-Projekt habe ich zunächst mit meinem Smartphone das Treppenhaus im Café Glockenspiel am Marienplatz in München fotografiert und anschließend das Ergebnis mit meiner Kamera. Die Fakten: ISO 400, 23mm, Blende 2 und Verschlusszeit 1/25.

Anette: Super Idee. Das Treppenhaus habe ich auf Fotos schon zigmal gesehen, aber so noch nicht!

 

 

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Tanja Griesenauer

Gar nicht so einfach, etwas zu finden. Leider stehe ich mit meiner Idee durch die Brille hindurch zu fotografieren auch nicht alleine da. Aufgenommen mit einer Sony Alpha 77 mit Sony Objektiv 16-50 mm, 2,8. Gewählte Daten Iso 400, 1/25, F2.8

 

 

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Janine Gondi

 

 

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Jan M.

Durch was durch. Also Licht durch was durch. Licht durch Tempelfragmente durch. Es war ein geplanter Besuch eines Tempels auf Bali, allerdings nicht zu dieser Zeit. Durch erheblichen Verkehr sind aus der normalerweise 30min Fahrt dann 2:20h geworden. Eigentlich wollte ich zur Zeit der Aufnahme schon lange woanders sein und war, nun ja, nicht ganz so gut vorbereitet. Eine der Herausforderungen war, dass ich ohne Stativ unterwegs war, und somit nur einen Bruchteil des Sonnenuntergangs im Tempel auf Bali festhalten konnte. ISO wollte ich nicht hochdrehen und meine bevorzugte Blende ist in solchen Situationen f/8. Die Kompositionsmögliochkeiten waren auch beschränkt, da ich entweder das Cliff runtergefallen wäre oder viel zu viele Menschen auf dem Bild gehabt hätte. ISO 100 F/8 1/640 sec

 

 

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Jasmin

„Durch was durch …“ Auf der Fotosafari durch Winterthur „Winti“ ist mir ein Elefant ins Auge gefallen. Das Objekt bietet sich meiner Meinung nach in verschiedenen Perspektiven, nah und fern, durch und durch super für das Thema an. Interessant finde ich auch das Lichtspiel mit den bunten Glühbirnen in Kombination mit dem rostigen Drahtgerüst. Der Elefant steht übrigens auf dem Sulzerareal, einem ehemaligen Industriegebiet – nun im Umbau mit Kinocenter, Wohnungen, Ausbildungsstätten, neue Gewerberäume, und und und – gleich neben dem Bahnhof und mitten in der Stadt … Ich hoffe, Ihr habt auch Freude an dem Objekt und der Kollage …. die viiiielen Bilder sind mit der Canon 700D entstanden: Weitwinkel- und Teleobjektiv entstanden

 

 

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Johanna Jakob

f3,5 1/80sek ISO 400 Fotografiert mit Sony Alpha 58 und Nachbearbeitet mit Lightroom Durch was durch..? Schon das zweite Thema hat mich vor eine große Herausforderung gestellt. Ich hatte so viele Ideen, wie ich dieses Thema hätte umsetzen können, jedoch scheiterte das meiste in der Umsetzung. Also kam ich auf die Idee, meine Augen in Szene zu setzen, was mir, wie ich finde, auch ganz gut gelungen ist. Die Augen sind der Spiegel zur Seele. Durch sie, kann man in einen hinein sehen. Sie zeigen die Gefühle, die der Mund oder die Worte manchmal verbergen. Deswegen ist das meine Umsetzung für Thema Nummer 2. 🙂

Anette: Ich wüsste gerne die Marke der Mascara ;). Tolles Bild. Tolle Augen. Und schöne, ausdrucksstarke Augenbrauen.

 

 

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Judith Radler

„The View is Beautiful“, für mich absolut passend zu unseren 11Wochen und unserer Liebe zur Fotografie. Der Blick durch die Kamera, das Festhalten eines Moments der uns berührt, bewegt, zum Lachen oder Staunen bringt. Die Spiegelung durch das Weinglas hab ich durch Zufall entdeckt. Mein Bild für diese Woche. Daten: Sony Alpha55, 90mm 1:1.2 Macro, ISO 1600, 1/50, f16

Anette: Super Bildkomposition. Und perfekt für Schwarzweiß.

 

 

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Jürgen Sperl

Die Umsetzung dieses Themas hat sich mir hier aufgedrängt. Ich habe zwar noch länger über eine Alternative nachgedacht, aber ich bin dann doch hierbei geblieben. Der erste Gedanke war: durch einen Tunnel fahrend – habe ich auch schon mal umgesetzt aber für diese Woche ging sich das aber nicht mehr aus. Also doch der zweite Gedanke: Wasser wird durch frisch gemahlenes Kaffeemehl gepresst: „durch was durch“. Die Daten: Nikon D3, Brennweite 70mm, Blende 1:2,8, Belichtung 1/60s, Zeitautomatik, ISO 400, Nachbearbeitung mit Capture NX 2. Wegen der schwachen Lichtverhältnisse hab ich aufgeblizt, indirekt, da bei zu langer Belichtungszeit der Auslaufstrahl ausfranst. Bei der Nachbearbeitung habe ich verschiedene Varianten ausprobiert, hab mich aber dann für SW mit starkem Kontrast entschieden.

Anette: Ein tolles Bild, das man in ein Café an die Wand hängen könnte. Und dann ist da noch diese mysteriöse Spiegelung in der Tasse …

 

 

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Jule Kobs

Durch was durch. An meiner Bushaltestelle, als die ersten Sonnenstrahlen durchgekommen sind. Iso 100, Blende 2,8 bei 1/2000 Sekunden mit der Nikon Coolpix P7100

Anette: Ein Bild wie aus einem Krimi oder einem Spielfilm. Mit viel Tiefe.

 

 

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Julia Unger

50mm, f3,2, 1/100 „Durch was durch“. Normalerweise bin ich eher derjenige, der Menschen und Tiere in Action fotografiert – aber diesmal haben die Blüten der Lampionblume vom letzten Jahr quasi danach geschrien, bei diesem Thema dabei zu sein. Die filigranen Gitterstrukturen und die leuchtend orangen Früchte finde ich faszinierend.

Anette: Was ich an dieser Komposition besonders mag: Auf der vorderen Blüte ist die Frucht scharf, auf der hinteren die Hülle mit ihrem Gitter. Klasse.

 

 

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Jutta Sixt

Den heutigen Sonntag nur in Begleitung der Kamera mit dem Radl DURCH den Wald – querfeldein DURCH die Isarauen und dabei total fasziniert davon, wie sich das Wasser des kleinen Baches seinen Weg DURCH den Wald bahnt … über Moos, Steine, Äste … Ein Foto alleine war mir heute nicht genug um die Stimmung auszudrücken- deswegen die Collage. Schwierigkeit dabei war heute einen Fokuspunkt zu setzen, da so viel Bewegung im Bild war- ganz viele Bilder musste ich löschen, da sie gar keinen scharfen Bereich hatten- trotzdem aber irgendwie auch interessant waren. Aufgenommen wieder mit der Canon EOS 760D, Festbrennweite 50 mm, Blende 2,2 , 1:320

 

 

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Katharina ‚Beli‘ Röhl

Nochmal ein Selbstportrait mit Fernauslöser – das Thema schrie einfach danach. 🙂 Mein Freund und ich. Eine dieser schwierigen Zeiten, in denen man durch ziemlich viel blöde Sachen durch muss. Manchmal ists leichter zu zweit, manchmal wirds dann erst richtig schwer. Halt geben tut trotzdem immer gut. Und dazu noch als digitale Doppelbelichtung ‚durch uns durch‘ ein Erinnerungsbild von einem der wohltuenden Waldspaziergänge, die wir von Zeit zu Zeit unternehmen, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt. Daten vom Hauptbild: f 8, 1/125s, ISO 100, Studiolicht, Lightroom + Photoshop

Anette: Ein Bild wie ein Buch- oder Plattencover, das wurde ja auch schon in der Galerie kommentiert und ich schließe mich an. Super!

 

 

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Kathi Moltz

10 Minuten habe ich vergeblich versucht, meine Tochter durch das Klettergerüst zu fotografieren und dabei noch ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Als ich aufgegeben habe, entstand der Schnappschuss von meinem Mann:) 1/640; 2.0; 50mm

 

 

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Katja Kölker

Durch was durch … hm … konnte alles sein und doch war es schwer für mich. Und heute Nacht ist es mir eingefallen! Na klar, meine Brille. Also zog ich heute morgen an den Main und habe durch die Brille den Frühling fotografiert. Quasi durch die rosarote Brille ;-). Die Autofahrer hatten auch was zum gucken gehabt … Anbei noch die Daten: 50mm bei f/8 und 1/250 Sek Belichtungszeit, ISO 100

 

 

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Katrin E.

Blick durch mein Küchenfenster durch den Garten.

 

 

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Kirsten Kiraton

Canon 70D, ISO 250, 42 mm, f/22, 1/4 Sek. belichtet. Vergangenes Wochenende war ich in Wien. Natürlich verschlug es uns am Sonntag bei wunderschönstem Frühlingswetter, wie viele andere auch, nach Schönbrunn. Natürlich konnte ich nicht am botanischen Garten vorbei gehen, ohne diesem einen Besuch abzustatten. Dieser sieht nicht nur von außen imposant aus, sondern beherbergt auch viele tolle Pflanzen. Besonders gereizt hat mich ein kleines Becken mit Wasserpflanzen, durch welches ich hindurch die Decke des Hauses bewundern konnte.

 

 

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Klaus Spindler

Auch wenn der Winter bei uns eher dezent war, freue ich mich auf den Frühling. Dies dachte sich wohl auch das Primel. „Durch was durch“. Hier durch die Pflastersteine am Gehweg. Respekt! Die Natur kannst. 35mm – ISO 400 – 1/180 Sek. bei f /4.0

 

 

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Kristina Felker

Auch diese Woche ist das Bild zufällig entstanden. Ich telefonierte mit einer Freundin in der Küche und meine Handy lag mit dem Display nach oben. So habe ich die Spiegelung des Fensters entdeckt. Gleich die Kamera geholt und geknipst.

 

 

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Louise van der Meij

ISO 100, 1/200s ,  f 7,1. Durch was durch. Fokus auf Spiegelbild oder Hund? Doch auf dem Hund. Linien von Türen, Fenster, Schrank und Sonne sprechen mir an. Heute gemacht. Sonntags Ruhe für alle und endlich mal die Terrassentüren offen!

Anette: Ich mag den Lichtfleck auf der Hundeschnauze!

 

 

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Mario

Bei schönem Wetter an der Silberpappel in Mannheim an Rhein.

Anette: Sehr schön. Eventuell hätte ich noch etwas mit dem Beschnitt experimentiert, wäre vielleicht noch etwas näher herangegangen. Wobei die Linie des Seils auch gut passt und dem Blick Halt verleiht.

 

 

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Marion Huber

Durch was durch… Schon lange wollte ich aus dieser Perspektive auf das Vorfeld des Münchner Flughafens fotografieren. Zum Glück kam das Thema und ich hatte endlich einen Grund, das Foto JETZT zu machen. Der Radweg führt durch einen Tunnel durch, ein Stück am Vorfeld vorbei und dann Richtung Terminals. 1/320 Sek. f/2,8 17 mm, ISO 100

 

 

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Marion Wunderlich

Auf dem Weg zur Straße entstand durch den Ausgang hindurch spontan dieses Foto. ISO 400, 23mm, f5.6, 1/500 s.

Anette: Ich liebe ja Bilder, die Geschichten erzählen. Hier auch: Wie aus einem Film. Wem gehört das rote Auto? Und was machen die Mädchen? Streiten? Spielen? Sich würgen? 😉

 

 

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Mario Schmidt

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages kamen durch einen schmalen Schlitz der Vorhänge durch. Technik: Fuji X-T1 | 56mm (84mm KB) | f1.2 | 1/320s | ISO200 |

 

 

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Marit Peters

Durch was durch … entdeckt beim heutigen Waldspaziergang an einem alten Familiengrab. Die kleinen Blüten leuchteten förmlich durch das Sonnenlicht, das den Weg durch die Bauwipfel gefunden hatte.

 

 

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Mark Kujath

Isabel „durch das Klettergerüst durch“ Leica M9, 50mm, ISO 160, f/1.4, 1/4000

 

 

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Markus Mantsch

Der Titel „Durch was durch“ verleitet gerade dazu, durch etwas durch zu fotografieren. Trotzdem asoziiere ich mit dem Motto mehr, nämlich in Bezug auf sein Leben, dass man durch etwas durch muss. Dieses Bild ist zwar durch etwas durchfotografiert, genauer gesagt durch eine Kartonrolle, aber der Titel dazu ist „into the light“ – alles wird wieder besser werden. Nur wenn es dunkel ist, kann es auch wieder hell werden … Ich befinde mich derzeit noch in der Dunkelheit einer Trennung und das Licht kommt immer näher … langsam, aber es kommt … Technische Details sind irrelevant. Die Aussage des Fotos ist wichtig.

Anette: Ein Tunnelblick – simpel, aber gerade deswegen gut.

 

 

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Matthias Fischer

1/640 bei f=8, 12mm (24mm KB) Olympus OM-D E-M1. Recht frisch, aber nicht speziell für diese Challenge gemacht, was auch insofern seine Berechtigung hat, als mein Portfolio voll von „durch was durch“ ist. Ich liebe es, durch Dinge hindurch zu fotografieren; durch Scheiben, durch Spalten oder eben Zäune. Dieses Foto ist für mich mein persönliches „Loving New York“. Die Liebe der Menschen verbindnet sich im Bild mit meiner Liebe zu dieser Stadt und gegen den wahnsinnigen Hass, der zur Entstehung des neuen World Trade Center im Hintergrund geführt hat. Insofern ist „durch was durch“ auch immer die Möglichkeit, Ebenen im Bild miteinander zu verbinden.

Anette: Ich find’s schön, dass beide Ebenen scharf sind, obwohl ich sonst eher ein Fan von Tiefe durch Offenblende bin. Aber hier ist es genau richtig.

 

 

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Michael Münker

Durch die Scheibe, durch das Nass! Regen kann auch schön sein. Sony Alpha 6000 mit Olympus 50mm 1,4–ISO 800, F5,6, 1/10 sec. am Fenster abgestützt.

 

 

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Nina King

Durch den Stöckewald hindurch. Sony Alpha 77, 40mm, ISO 80, f2.8 1/160s

 

 

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Noriam Silrüc

iso 100 f 1.4 Zeit vergessen. Ich mag durch Fenster fotografieren. Liebe eigentlich die Reflektionen. Ein Freund hat das Mädchen eigentlich von weiter rechts fotografiert. Ich hab daneben gestanden und dann Fenster probiert. Bearbeitet mit Lightroom. 

 

 

 

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Petra Simon

hier habe ich ein Weinglas hingelegt und versucht den Wassertropfen, der am Boden des Glases runter läuft, zu fokussieren. Um es etwas dramatischer wirken zu lassen, habe ich mich für die sw Variante entschieden. Exifs: F 5,6 – 1/25 sek – ISO 200 – 142mm

Anette: Wow! Wäre das Wasser nicht zu sehen, könnte es auch ein Schneckenhaus, eine Rutsche oder ein Gebäude sein. Mag ich. Auch, dass der „Tunnel“ nicht im Zentrum ist.

 

 

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RMH

Canon EOS 6D 50mm@ f/1.8 und 1/400s bei ISO 100 Das Bild ist beim Warten auf den Zug entstanden … Nachdem ich schon in der ersten Woche es nicht geschafft habe, ein Foto abzuliefern, habe ich beschlossen, meine Kamera bei jeder Gelegenheit am Mann zu halten … So entstand das Bild dann Halt beim warten … Es macht schon einen nahezu magischen Unterschied, ob man mit oder ohne Kamera in der Hand herumläuft, die Kamera sorgt dafür dass der Blick geschärft wird und der Kopf auf Kameramodus umschaltet … Immer wieder eine schöne Erfahrung!

 

 

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Saskia Vledder

 

 

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Signe Faber

Sehr schönes Thema – und ich hab auch diese Woche immer wieder fleißig durch diverses hindurch fotografiert – so dass es mir heute Abend bei der Auswahl wirklich schwer viel und meine Wahl dann schließlich doch – ihr möget es mir verzeihen – auf ein Archivbild gefallen ist. Es ist am Flughafen in Amsterdam entstanden, beim Blick durch ein Aquarium auf das emsige Treiben der Fluggäste und die Fluganzeigen. Ich mag dieses Bild sehr gerne und kann es stundenlang anschauen…. Exifs: 1/50s bei f/5,6 ISO 800, 55,0 mm NIKON D60

Anette: Interessant, weil man sich fragt, was das ist, wodurch da fotografiert wurde. Und ob die Bewegung von unten nach oben oder umgekehrt stattfand.
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Silke Jegodzinski

Geschafft … Durch was durch … schauen, gehen, fahren auf Helgoland und Düne. Bilder sind mit Tablet und Systemkamera NX 1100 entstanden. 

 

 

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Stefanie Müller

Durch den Rollkragen Pullover durch … passend zur aktuellen Jahreszeit war mir diese Idee zum Thema der Woche gekommen. Danach sitzt auch meist die Friseur nicht mehr 🙂 Exif Daten: 50mm; f 1,8; 1/15; ISO 400

Anette: Ich mag die Idee und die Umsetzung!

 

 

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Ulrike Steiner

Ich habe mich für die persönliche Variante entschieden: Diese Narbe ist der sichtbare Beweis, dass ich durch eine persönlich schwere Zeit durch gegangen bin – über 3 Jahre tägliche Schmerzen, ohne dass jemand wusste wieso und dann hat endlich eine Ärztin festgestellt, dass meine Elle um 2mm zu lang ist. Diese Narbe ist das Ergebnis einer Verkürzung meiner Elle und das Ende von fast 5 Jahren Schmerzen. Ich liebe meine Narbe. Objektiv: EF 50mm 1:1.8 Blende: 2.8 Belichtung: 1/25 Sek.

Anette: Ein tolles Bild. Sowohl von der Komposition her als auch, was die Story dahinter betrifft. Großes Kino.

 

 

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Susanne Terhoeven

Durch was durch? Was könnte das sein? Nehme ich die Glaskugel oder suche ich eine Stelle wo ich durch ein Loch fotografieren kann, was könnte es sonst noch sein? Ich habe mich für den Blick durch die Wiese und den weißen Krokus entschieden. Eigentlich ist jetzt das „blaue Band“ mit vielen Krokussen das begehrte Fotomotiv auf den Rheinwiesen. Das blaue Band habe ich schon viel fotografiert, daher sieht man das jetzt bei schönem Sonnenlicht nur verschwommen im Hintergrund. Aufgenommen habe ich das mit meiner Nikon D7100, ISO100, 200mm, f8, 1/50 sek. (das Makroobjektiv steht noch auf der Wunschliste ;-))

 

 

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Sylvia Armbruster

Bei dem Thema „Durch was durch“ habe ich ne Weile überlegen müssen, wie man es am Besten umsetzt. Aber als ich gestern aus meinem Fenster das Elsternpaar beim Nestbau beobachtete, kam mir die Idee für das Foto. Die Elstern durch die kahlen Zweige der Birke abzulichten, wie sie ganz eifrig ihr Nest bauen. Zu den technischen Daten. Ich habe mit meiner Nikon D3000 fotografiert, Belichtungszeit 1/800, ISO-200 und Blendenzahl 5,6.

 

 

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Tanja Münnich

Sony RX1, 35mm, 2,8, ISO 2500, 1/25 … „durch was durch“ in mehrerer Hinsicht: die U-Bahn, in der wir sitzen, rast durch den Tunnel, eine der schnellsten Stellen der Strecke. Das Kind (meine Tochter, bildrechtlich also alles ok 😉 schaut durchs Fenster und versucht, irgendetwas in den vorbei rauschenden Strukturen zu erkennen. Und fotografiert ist es ebenfalls durch etwas durch, nämlich durch die Spiegelung auf der Fensterscheibe. Das Bild ist aufgrund der Belichtungszeit nicht absolut knackscharf, was mich aber nicht weiter stört. Die Dynamik dieser Fahrt durch den Tunnel ist das, was ich einfangen wollte, da sehe ich die Bewegungsunschärfe eher als Stilmittel denn als Fehler. Das „Verwischen“ habe ich durch die lange Belichtungszeit (mehr oder weniger) hinbekommen – die Kamera hatte ich dazu auf der Rückenlehne der Sitzreihe aufgesetzt und quasi „blind“ fotografiert, da die U-Bahn voll besetzt war. Das Motiv kann man bestimmt noch besser umsetzen, aber für mich ein Erfolg aus einem ganz einfachen Grund: ich habe endlich mal „street“ fotografiert. Normalerweise hole ich die Kamera in solch öffentlichen Situationen äußerst ungern aus der Tasche. Ich bin also mal wieder ein kleines bisschen über meinen Schatten gesprungen und freu‘ mich drüber!

Anette: Schön, dass Du Dich getraut hast, es hat sich gelohnt!

 

 

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Thomas Rodak

Man muss nur genau hinsehen, dann werden auch heute noch Märchen wahr. Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt, so dass ich diese Idee im Frühjahr wohl nochmal umsetzen werde.

 

 

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Tina Würzburger

Völlig unbeobachtet durch was durch – durch den tristen Winter durch ins farbenfrohe, fotogene frühjahr… ISO 400 I 35mm I f4/5 I 1/80

Anette: Super, die drei Ebenen!

 

 

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Toni

Super ungemütlicher Tag, was soll man machen? Ab in’s nächste Café…neben mir sitzen 2 Mädels, die mit Spaß ihre neue Kamera entdecken, da läuft eine hinaus und photographiert von draußen. Ich konnte nicht widerstehen – Fotografen, die fotografierende Fotografen durch die Scheibe fotografieren…oder so ähnlich lautet der Titel Olympus OMD1- 45mm f2.0 ISO 800 1/250

 

 

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Torsten Geiger

50mm, f1.8, 1/100s, ISO 100 Durch was durch. Für mich momentan der tägliche Anblick des Baggers, der dabei hilft, eine Flüchtlingsunterkunft in unmittelbarer Nähe unserer Wohnung zu errichten. Ich verfolge das Bauprojekt und bin gespannt, wie es weiter geht, wie sich die Lebenssituation verändert. Und ich bin gespannt auf die neuen Nachbarn, die ganz getreu der Wochenaufgabe auch schon kräftig „Durch was Durch“ mussten.

 

 

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Verena Gleise

Die Herausforderung dieser Woche war es für mich, ein Motiv zu finden, in welchem das Thema „Durch was durch“ einerseits prägnant umgesetzt wird. Andererseits sollte das „Drumherum“ ebenfalls interessant sein – ohne jedoch die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen abzulenken. Ich entschied mich dafür, die Stiftschlaufe durch das Einstecken von Blumen zweckzuentfremden, um eine gewisse Außergewöhnlichkeit zu erzielen und dem Erwartbaren bewusst etwas entgegenzusetzen. Das Hauptziel war es aufgrund des Themas „Durch was durch“ jedoch, den Hauptfkokus auf die Schlaufe zu legen. Dies habe ich einerseits über die Wahl der Perspektive, das Spiel mit der Unschärfe und andererseits über die Lichtführung versucht, umzusetzen. Ich hoffe, es ist mir im Auge des Betrachters gelungen. 1,8 –1/80 Sek. – ISO 100 – Nikkor 50 mm Festbrennweite

 

 

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Vroni Bühringer

„Durch was durch“ … Das beschäftigte mich eine Weile. Dann kam das Instaschlendern mit Anette in München. Beim Rausgehen aus dem Nordfriedhof kam mir die Idee, durch das Gitter am Tor hindurch das Schild zu fotografieren.

 

 

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Werner Freese

„Durch was Durch“ – es war schon eine Herausforderung, zu diesem Thema ein Bild zu erstellen. Das Bild habe ich gestern Abend mit unterschiedlichen Ausleuchtungen fotografiert. Kein Bild aus dem Archiv. Einstellungen F5,6, 1/40s,  ISO 200.